
Die richtige thermische Steuerung in einer Smart Fab für Industrie 4.0
Wenn Sie eine Smart Fab für Industrie 4.0 aufbauen, haben Sie wohl schon erkannt, dass herkömmliche Konvektionsöfen nicht mehr ausreichen. Das Problem ist folgendes: In einem Reinraum führt die Bewegung der Luft im Grunde dazu, dass Schadstoffe verteilt werden. Das möchten Sie natürlich vermeiden.
Deshalb setzen wir auf Infrarotstrahlung. Anstelle von Luft wird Energie direkt durch Strahlung an das Zielobjekt übertragen. Kein Wind, keine schwebenden Staubpartikel – einfach perfekt.
Wärme, die wirklich auf Ihre Anforderungen reagiert
In der digitalen Produktion ist Präzision entscheidend. Wenn man Widerstandskabel verwendet, muss man Minuten lang warten, bis alles warm wird. Das ist ärgerlich. Infrarotlampen hingegen erreichen die gewünschte Temperatur bereits nach Sekunden.
Wir konfigurieren diese Systeme so, dass sie direkt mit Ihren PLC-Steuerungen kommunizieren können. Sie können die Leistung jederzeit anpassen oder den Stromfluss sofort unterbrechen. Dadurch müssen Sie nicht mehr raten, ob Sie die Temperatur überschritten haben und dadurch ein Wafer beschädigt wurde.
Platzsparend
Niemand möchte Maschinen, die die Hälfte des Raumes einnehmen. Wir verwenden Kurzwellen- und Mittelwellenemitter – sie liefern viel Leistung in einem kleinen Raum. So behalten Sie Ihren Platz zurück.
Hinweis zur Stromversorgung
Diese Systeme lassen sich direkt in Netze mit 220 V oder 380 V anschließen. Doch hocheffiziente Systeme benötigen viel Strom. Stellen Sie sicher, dass Ihre Stromverteiler die Last bewältigen können – sonst bekommen Sie Probleme mit Spannungsabfällen, sobald Sie die Leistung erhöhen.
Sauberkeit gewährleisten
Verunreinigungen sind das größte Problem in jeder Fabrik. Um das zu verhindern, verwenden unsere Lampen Quarzkörper von hoher Reinheit. Wir haben alle Klebstoffe sowie flüchtigen Beschichtungen entfernt – damit bleibt alles sauber. Einfach so.
Die Herausforderungen bei der Implementierung
Es ist nicht alles einfach. Schnelles Erwärmen hat auch Nachteile: Da die Infrarotstrahlung so intensiv ist, können bei komplizierten Formen lokale Hitzpunkte entstehen. Man kann nicht einfach ein Infrarotsystem einbauen und erwarten, dass es perfekt funktioniert. Man muss Zeit investieren, um die Entfernung und den Winkel der Lampen so einzustellen, dass das gewünschte thermische Profil entsteht.
Und noch etwas: Achten Sie auf die Kühlung. Wenn Ihr System nicht bereit ist für die Hitze, die vom Werkstück reflektiert wird, können die Elektronikkomponenten beschädigt werden. Halten Sie sie kühl – dann funktioniert alles einwandfrei.