
Hören Sie auf, den Spiegel im Badezimmer abzuwischen!
Wir alle kennen dieses Problem: Man kommt aus der heißen Dusche, will sich rasieren oder schminken – und blickt stattdessen in eine Wand aus weißem Dunst. Man muss anschließend ein Handtuch oder die Hand benutzen, um einen kleinen Bereich im Dunst frei zu machen, damit man sein Gesicht sehen kann. Das ist wirklich ärgerlich.
Deshalb kommen infrarote Spiegelheizer ins Spiel. Anstatt einfach nur einen Schalter umzulegen und auf das Beste zu hoffen, warum lässt man das Haus nicht einfach für einen arbeiten?
Die Hardware muss miteinander kommunizieren können
Um diese Heizer mit Ihrem Smart Home zu verbinden, brauchen Sie lediglich einen intelligenten Relais oder Dimmer. Die meisten dieser Heizer funktionieren mit normalem Strom – daher fungiert der intelligente Controller als „Gehirn“. Ich bevorzuge in der Regel Zigbee oder Matter, denn diese Technologien sind schnell. Niemand möchte zehn Sekunden warten müssen, bis ein Befehl im ganzen Haus übertragen wird. Der eigentliche Vorteil zeigt sich, wenn man die Heizung mit einer „Morgenroutine“ verbindet. Stellen Sie sich vor: Die Lichter im Schlafzimmer gehen an – genau in diesem Moment beginnt der Spiegel, sich aufzuwärmen. Wenn Sie dann ins Badezimmer gehen, ist der Spiegel völlig klar und die Luft angenehm warm.
Wie die Wärme tatsächlich wirkt
Das Tolle an Infrarotheizungen ist, dass sie keine Zeit damit verschwenden, die gesamte Luft im Raum zu erwärmen. Die Wärme geht direkt auf den Spiegel und auf Sie. Es ist also sehr schnell.
Wenn Sie etwas Besonderes wollen, können Sie auch einen Feuchtigkeitssensor hinzufügen. Sobald der Sensor eine erhöhte Feuchtigkeit wahrnimmt, gibt er dem Heizer das Signal, anzufangen zu arbeiten. Man muss sich darüber keine Gedanken machen – der Dunst entsteht einfach nicht.
Ein paar Dinge, auf die man achten muss
Man kann die Heizleistung natürlich nicht einfach auf Maximum stellen. Wenn die Heizleistung für die Art des Spiegels zu hoch ist, können „heiße Stellen“ entstehen. Im schlimmsten Fall könnte der Spiegel sogar durch den Druck zerbrechen.
Um das zu vermeiden, empfehle ich den Einsatz eines PWM-Controllers. Anstatt den Heizer einfach „An“ oder „Aus“ zu schalten, regelt dieser die Leistung. Dadurch bleibt die Temperatur konstant – was besser für den Spiegel ist und bedeutet, dass der Heizer nicht so schnell kaputtgeht.
Es handelt sich dabei um eine einfache Lösung: Die intelligente Logik kümmert sich um die Zeitabläufe, während die Infrarot-Hardware für die physikalischen Prozesse sorgt. So müssen Sie den Spiegel nie wieder abwischen.