
Sobald die Sonne in einer abgelegenen Gegend unter den Horizont sinkt, hängt der Komfort davon ab, wie viele Watt Strom man tatsächlich zur Verfügung hat. Eine ruhige Nacht auf der Terrasse wird schnell unangenehm, wenn die Luft kalt wird und die Batterien an Leistung verlieren. Hier kommen Infrarot-Heizgeräte ins Spiel – sie liefern Wärme exakt dort, wo sie benötigt wird, also direkt auf Menschen und Oberflächen, anstatt versuchen zu müssen, eine ganze Raumluftmenge zu erwärmen.
Was wirklich wichtig ist
Außen- und Terrassen-Infrarot-Heizgeräte arbeiten in der Regel mit Halogen-, Quarz- oder Kohlenstofffaser-Elementen. Die Wärme wird als Strahlung freigesetzt, die ungehindert durch die Luft strömen kann.
Wenn man auf Solarenergie setzt, ist die Berechnung recht einfach. Ein 1.500-Watt-Infrarot-Heizer verbraucht etwa 1,5 kW pro Stunde Betriebszeit. Eine 5kW-Solaranlage kann in guten Lichtverhältnissen in der Regel 3–4 Stunden lang kontinuierlich genutzt werden – je nach Systemverlusten, Batteriekapazität und weiteren Faktoren. Die meisten Modelle können in einen Standardstecker eingesteckt werden. Modelle mit regulierbarem Thermostat und Überlastschutz sorgen für einen reibungslosen Betrieb.
Warum diese Kombination sinnvoll ist
Solarenergie und Infrarotwärme ergänzen sich perfekt. Die Strahlungswärme wärmt Körper und Möbel direkt, sodass man bei niedrigeren Umgebungstemperaturen trotzdem komfortabel bleibt. Das bedeutet weniger Kilowattstunden, die für die Beheizung der Terrasse benötigt werden – dadurch entlasten sich die Batterien und die Betriebszeit am Abend wird verlängert. In der Praxis kann eine gut abgestimmte Kombination aus Solarenergie und Infrarotheizung dazu beitragen, dass ein Haushalt in Bezug auf die Heizung energieautark wird – besonders in den Übergangszeiten, wenn die Sonne zwar noch stark scheint, aber die Abende kalt werden.
Praktische details
Die Integration von Solarenergie funktioniert am besten zusammen mit einer Batteriebank sowie einem Wechselrichter, der die konstante Belastung des Heizgers bewältigen kann. Verbinden Sie den Heizgerät mit einem geeigneten Thermostat oder Timer, damit es nach Einbruch der Dunkelheit keine unerwarteten Stromverbräuche gibt.
Infrarotstrahlung ist gerichtet – planen Sie daher die Platzierung so, dass alle Sitzbereiche abgedeckt werden und die Exposition gegenüber dem Wind minimiert wird. Ein Nachteil: Bei sinkenden Umgebungstemperaturen nimmt die Leistung des Heizgers ab – die Strahlungswärme muss weiterhin gegen die konvektive Kühlung ankämpfen. Halten Sie den Heizgerät in der Nähe Ihres Sitzplatzes, dann bleiben Sie warm, ohne das System übermäßig zu belasten.